Ab Ende Mai können Fußballfans auf ihrem iPad Bundesligaspiele, DFB Pokal, Champions League und vor allem auch die Fußball-WM in Südafrika sehen. Auch Formel 1, Tennis und Eishockey kann man live auf dem iPad empfangen.
Sky bietet dazu eine spezielle App an. Für Abonnementen von Sky Sport oder Sky Fußball zusammen mit HD ist die App kostenlos. Für Abonnementen ohne HD kostet die App 12 € pro Monat.
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Mittwoch, 19. Mai 2010
Mittwoch, 5. Mai 2010
Anfangserfolg für WSJ-iPad-App
Der iPad wurde im ersten Monat nach dem Verkaufsstart 1.000.000 mal verkauft. Dies ist nicht nur ein Erfolg für Apple, sondern auch die Chance für Paid Content im Qualitätsjournalismus. Zu dieser Ansicht muss man kommen, wenn man die Erfolgsmeldung aus dem Hause Murdoch mit iPad-App für das Wall Street Journal in Betracht zieht.
64.000 aktive Nutzer zählt die App. Doch nicht nur die überraschend große Zahl der Nutzer läßt Murdoch strahlen: “Unlike the Kindle, we keep 100 percent of the revenue from the iPad.” paidcontent.org Auch finanziell ist das App ein Erfolg.
Dies überrascht dann doch. Die App ist nämlich für Abonnenten der Printausgabe des Wall Street Journal umsonst. Für alle anderen kostet die App 18$ pro Monat. Die App dürfte bei diesen Preisen also nur finanziell erfolgreich sein, wenn sich viele Leser die App holen, welche nicht zum Abonnenntenkreis der Zeitung gehören und die App auch nicht auf Kosten der Printausgabe genutzt wird.
Eine weitere Einschränkung des Erfolgs liegt in der Tatsache, dass das Wall Street Journal eine der ersten Apps für das iPad stellen konnte. Es gibt also noch nicht allzu viele Konkurrenten, welche um Leser kämpfen. Ob dieses Erfolgsniveau also weiterhin gehalten werden kann, oder sich der Markt soweit aufsplittet, dass sich die Apps nur noch mit Mühe refinanzieren lassen, bleibt abzuwarten.
Zunächst wird das WSJ-App aber die Anfangseuphorie um das iPad noch befeuern.
64.000 aktive Nutzer zählt die App. Doch nicht nur die überraschend große Zahl der Nutzer läßt Murdoch strahlen: “Unlike the Kindle, we keep 100 percent of the revenue from the iPad.” paidcontent.org Auch finanziell ist das App ein Erfolg.
Dies überrascht dann doch. Die App ist nämlich für Abonnenten der Printausgabe des Wall Street Journal umsonst. Für alle anderen kostet die App 18$ pro Monat. Die App dürfte bei diesen Preisen also nur finanziell erfolgreich sein, wenn sich viele Leser die App holen, welche nicht zum Abonnenntenkreis der Zeitung gehören und die App auch nicht auf Kosten der Printausgabe genutzt wird.
Eine weitere Einschränkung des Erfolgs liegt in der Tatsache, dass das Wall Street Journal eine der ersten Apps für das iPad stellen konnte. Es gibt also noch nicht allzu viele Konkurrenten, welche um Leser kämpfen. Ob dieses Erfolgsniveau also weiterhin gehalten werden kann, oder sich der Markt soweit aufsplittet, dass sich die Apps nur noch mit Mühe refinanzieren lassen, bleibt abzuwarten.
Zunächst wird das WSJ-App aber die Anfangseuphorie um das iPad noch befeuern.
Donnerstag, 15. April 2010
iPad revolutioniert Magazine - aber wie?
Bei einer Podiumsdiskussion von news aktuell mit dem Titel "Kommunikation 2020 - Aufbruch in ein neues Informationszeitalter" traf sich gestern abend eine hochrangige Diskussionsrunde in der Hamburger Bucerius Law School.
Dabei waren auch die Chefredaktuere des "Spiegel" Georg Mascolo und des "Hamburger Abendblatt" Claus Strunz. Sie sind sich einig, dass auch beim iPad die journalistischen Inhalte entscheidend für den Erfolg bleiben. Beide gehen auch davon aus, dass das iPad die Medienlandschaft, die Arbeit der Journalisten und die Darstellungsform revolutionieren wird.
Gänzlich unterschiedlich sind allerdings die Ansichten zu der richtigen Vermarktung von Nachrichten. Claus Strunz glaubt an eine "Unbundle the Bundel" Strategie. Der Leser soll hier nicht mehr eine ganze Zeitung/Zeitschrift abonnieren müssen, sondern sich seinen Interessen entsprechend die für ihn wichtigen Artikel selbst zusammenstellen dürfen. Die Kosten sollen sich dann anhand der einzelnen Artikel richten. Er vegleicht die Printmedien dabei mit der Musikbranche: "Früher haben war nur wegen zwei Songs eine LP für 19.90 Mark gekauft. Das kann man heute niedmanden mehr vermitteln."
Ganz anders sieht dies Georg Mascolo. Er will, dass der Leser den Spiegel als Marke sieht und sich für diesen bewußt entscheidet. Der Spiegel sei eine "Wundertüte" und der Leser könne gar nicht wissen, welche Inhalte ihn besonders interessieren, bevor er sie gelesen hat. Ziel einer gut gemachten Zeitschrift sei es, dem Leser Artikel zu bieten, welche für ihn uninteressante Themen so aufbereitet, dass er sie doch gerne liest.
Mascolo möchte unter dieser Prämisse noch dieses Jahr eine elektronische Version des Spiegels für das iPhone und den iPad auf den Markt bringen.
Dabei waren auch die Chefredaktuere des "Spiegel" Georg Mascolo und des "Hamburger Abendblatt" Claus Strunz. Sie sind sich einig, dass auch beim iPad die journalistischen Inhalte entscheidend für den Erfolg bleiben. Beide gehen auch davon aus, dass das iPad die Medienlandschaft, die Arbeit der Journalisten und die Darstellungsform revolutionieren wird.
Gänzlich unterschiedlich sind allerdings die Ansichten zu der richtigen Vermarktung von Nachrichten. Claus Strunz glaubt an eine "Unbundle the Bundel" Strategie. Der Leser soll hier nicht mehr eine ganze Zeitung/Zeitschrift abonnieren müssen, sondern sich seinen Interessen entsprechend die für ihn wichtigen Artikel selbst zusammenstellen dürfen. Die Kosten sollen sich dann anhand der einzelnen Artikel richten. Er vegleicht die Printmedien dabei mit der Musikbranche: "Früher haben war nur wegen zwei Songs eine LP für 19.90 Mark gekauft. Das kann man heute niedmanden mehr vermitteln."
Ganz anders sieht dies Georg Mascolo. Er will, dass der Leser den Spiegel als Marke sieht und sich für diesen bewußt entscheidet. Der Spiegel sei eine "Wundertüte" und der Leser könne gar nicht wissen, welche Inhalte ihn besonders interessieren, bevor er sie gelesen hat. Ziel einer gut gemachten Zeitschrift sei es, dem Leser Artikel zu bieten, welche für ihn uninteressante Themen so aufbereitet, dass er sie doch gerne liest.
Mascolo möchte unter dieser Prämisse noch dieses Jahr eine elektronische Version des Spiegels für das iPhone und den iPad auf den Markt bringen.
Mittwoch, 24. März 2010
Content richtig präsentieren
Sports Illustrated zeigt, wie man eine Zeitung wirkungsvoll als App anbieten kann. Das Beispiel zeigt, dass man Artikel nicht gleichartig auf Papier und Touchscreen präsentieren kann, wenn man erfolgreich seine Apps verkaufen will.
Viel wichtiger ist es die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Die Vernetzung mit Sozialen Netzwerken muss nicht nur möglich, sondern leicht zu benutzen sein. Den Nutzer der Apps muss ernst genommen werden, so sollte dieser innerhalb der App selbst entscheiden können, welche Inhalte für ihn wichtig und welche weniger interessant sind.
Schließlich müssen die Inhalte attraktiv dargestellt werden. Fotoshows, Videos und Spiele sorgen für den Funfaktor, welcher ein App erfolgreich machen kann. Die reine Konzentration auf News sind kein Verkaufsargument.
Viel wichtiger ist es die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Die Vernetzung mit Sozialen Netzwerken muss nicht nur möglich, sondern leicht zu benutzen sein. Den Nutzer der Apps muss ernst genommen werden, so sollte dieser innerhalb der App selbst entscheiden können, welche Inhalte für ihn wichtig und welche weniger interessant sind.
Schließlich müssen die Inhalte attraktiv dargestellt werden. Fotoshows, Videos und Spiele sorgen für den Funfaktor, welcher ein App erfolgreich machen kann. Die reine Konzentration auf News sind kein Verkaufsargument.
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